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Afrikanische Schweinepest++VBB-Ticket-Preise++Katarina Witt

Guten Abend, liebe Leserinnen und Leser, wissen Sie noch, wie in der vergangenen Woche über die Sinnh
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Guten Abend, liebe Leserinnen und Leser,
wissen Sie noch, wie in der vergangenen Woche über die Sinnhaftigkeit eines festen Wildschutzzauns an der Grenze zu Polen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest diskutiert wurde? Gernot Schmidt (SPD), Landrat in Märkisch-Oderland, hatte sich gegen einen solchen Zaun ausgesprochen. Die Ablehnung begründete er auch mit der Angst um den Hochwasserschutz. Die einzige Möglichkeit, einen festen Zaun zu bauen, sei direkt auf oder hinter dem Deich an der Oder. „Da hat so ein Zaun aber nichts zu suchen“, sagte Schmidt.
Heute nun bestätigte das Friedrich-Loeffler-Institut einen Fall der Afrikanischen Schweinepest im Landkreis Märkisch-Oderland. Es ist der erste Fall außerhalb der bereits eingerichteten Gefahrenzone in den Landkreisen Spree-Neiße und Oder-Spree. Ein Jäger hatte das infizierte Tier nahe der Grenze zu Polen geschossen.
Natürlich ist völlig unklar, wie lange sich das kranke Tier bereits in Brandenburg aufgehalten hat, ob es sich womöglich sogar hier infiziert hat. Gleichwohl hat der Fall die Diskussion über einen Zaun neu entfacht. Und Brandenburgs Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) hat wenig später verkündet, dass das Land nun doch einen festen Wildschweinzaun an der gesamten Landesgrenze zu Polen errichten wird. Man brauche den Zaun „durchgehend von der Uckermark bis Spree-Neiße, um einen Wechsel von infizierten Tieren zu verhindern“, sagte Nonnemacher.
Und auch Märkisch-Oderland bekundet Unterstützung: Der Sprecher des Landkreises, Thomas Berendt, sagte, es sei ein Missverständnis, dass der Kreis einen festen Zaun ablehne. Das Land könne “jederzeit einen festen Zaun auf dem Deich” bauen, der in Landeseigentum ist. „Wenn man uns bittet, werden wir tätig“, so Berendt.
Der Landkreis hat übrigens gleich heute Morgen damit begonnen, mobile Schutzzäune rund um die Kernzone - sie wird im Radius um den Fundort des infizierten Tieres gezogen - aufzustellen. Der Zaun durchzieht Maisfelder, berührt die Alte Oder und Bewässerungsgräben. 
Als Lektüre für heute Abend empfehle ich Ihnen unser großes Interview mit Katharina Witt. Der ehemalige Eiskunstlauf-Weltmeisterin und Olympiasiegerin spricht mit meiner Kollegin Ildiko Röd über den Druck im Leistungssport, Privilegien durch Goldmedaillen und - angesichts des bevorstehenden Jubiläums natürlich - die Deutsche Einheit.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend!
Herzliche Grüße
Ihre
Stephanie Philipp
Chefin vom Dienst Digital

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