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Neue Corona-Regeln++Streik im Nahverkehr++75 Schafe gerissen

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Guten Abend, liebe Leserinnen und Leser,
Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hatte es angekündigt: Das Brandenburger Kabinett hat heute über schärfere Corona-Maßnahmen entschieden. Erwartungsgemäß drohen wieder deutlich mehr Einschränkungen. Aber das Kabinett gewährt den Brandenburgern eine Art Gnadenfrist.
Knackpunkt ist die Zahl der Neuinfektionen pro Woche auf 100.000 Einwohner. Steigt diese auf mehr als 35, treten gleich mehrere neue Beschränkungen in Kraft. So wird die Teilnehmerzahl für Privatfeiern beschränkt - erlaubt sind 25 Gäste zu Hause sowie 50 Gäste in Gaststätten - und in Büros wird eine Maskenpflicht gelten.
Stand heute ist Brandenburg von dieser Grenze noch weit entfernt. Aktuell liegt die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz im Land bei 9,7. Auch die aktuellen Spitzenreiter Oder-Spree und Potsdam-Mittelmark liegen mit 17,9 beziehungsweise 17,2 deutlich darunter.
Ein Blick zu den Nachbarn in Berlin zeigt jedoch, wie schnell diese Zahl hochschnellen kann. In der Hauptstadt leuchten mittlerweile zwei der drei Corona-Ampeln Rot - das bedeutet Handlungsbedarf. Am Dienstagabend hat der Senat neue Regeln verkündet. Unter anderem gilt ab Samstag eine Sperrstunde zwischen 23 und 6 Uhr. Gastronomie und Handel müssen in dieser Zeit schließen. Auch Tankstellen sind betroffen, sie dürfen in dieser Zeit nur noch Benzin verkaufen.
Die neue Brandenburger Corona-Verordnung tritt am Sonntag in Kraft und gilt bis zum 8. November. Dann will das Kabinett erneut beraten und Anpassungen vornehmen.
Sowohl Brandenburger als auch Berliner müssen sich in dieser Woche noch auf weitere Einschränkungen einstellen, die so gar nichts mit Corona zu tun haben: Im Tarifstreit im Öffentlichen Dienst hat die Gewerkschaft Verdi erneut Warnstreiks im Nahverkehr angekündigt. Am Freitag sollen die Beschäftigten der Berliner BVG sowie von vier Brandenburger Nahverkehrsunternehmen - darunter auch Potsdam und Brandenburg/Havel - die Arbeit niederlegen. Der Ausstand soll 24 Stunden dauern und wird - wie immer - vor allem Pendler treffen.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend!
Herzliche Grüße
Ihre
Stephanie Philipp
Chefin vom Dienst Digital
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