Profil anzeigen

Rekordschulden++Maskenpflicht in Büros++Medizin-Nobelpreis

Liebe Leserinnen und Leser, drei Milliarden Euro - mit dieser Summe muss sich Brandenburg nach Einsch
MAZ UpdateMAZ Update
Liebe Leserinnen und Leser,
drei Milliarden Euro - mit dieser Summe muss sich Brandenburg nach Einschätzung von Finanzministerin Katrin Lange (SPD) für den Haushalt 2021 verschulden. Das ist mal eine Hausnummer. Bisher war von 1,9 Milliarden Euro die Rede, auch nicht gerade ein Pappenstiel. Doch die September-Steuerschätzung brachte schlechte Nachrichten: Infolge der Corona-Krise muss das Land mit deutlich geringeren Einnahmen rechnen. Auch für 2022 und 2023 sieht es eher mau aus. Daher die geplante exorbitante Kreditaufnahme.
Dass das Geld dringend benötigt wird, um die Folgen der Krise abzumildern, steht außer Frage. Angesichts der schwindelerregenden Summe dürften sich die Parlamentarier jedoch im Dezember bei der abschließenden Haushalts-Abstimmung an einen alten Schlager erinnert fühlen: “Wer soll das bezahlen/Wer hat das bestellt/Wer hat so viel Pinke-pinke/Wer hat so viel Geld?” In Bezug auf den Landeshaushalt ist das natürlich eine hypothetische Frage, denn diese Rechnung geht an den Steuerzahler. Allerdings soll selbiger ja auch davon profitieren. Hoffen wir das also Beste.
Der drastische Anstieg der Corona-Infektionszahlen in Berlin hat nun auch Brandenburgs Landesregierung alarmiert. Kein Wunder: Angesichts Zehntausender Berufspendler ist das Risiko groß, dass die Welle über die Landesgrenze schwappt. „Ich hoffe sehr inständig, dass die Kolleginnen und Kollegen in Berlin das in den Griff bekommen“, sagte Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher heute morgen im RBB. Die Grünen-Politikerin stellte aber auch klar: Übernachtungsverbote für Bewohner einzelner Stadtbezirke mit besonders hohen Infektionszahlen werde es vorerst nicht geben. Man werde die Millionenstadt als Ganzes betrachten.
Das Kabinett will morgen in Potsdam die Corona-Umgangsverordnung überarbeiten und dabei auch neue Grenzwerte für Feiern im privaten Umfeld und in Gaststätten festlegen. Diskutiert wird nach MAZ-Informationen auch, ob in Brandenburg wie in Berlin das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes in Büros und Gaststätten angeordnet wird, falls die Zahlen weiter steigen. Was auch immer am Ende beschlossen wird - wir halten Sie auf dem Laufenden.
Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend.
Herzlichst
Ihr
Henry Lohmar
MAZ-Chefredakteur

Die wichtigsten Nachrichten im Überblick

Brandenburg prüft Maskenpflicht in Büros
Brandenburg in der Schuldenfalle
SPD wechselt Generalsekretär aus
Warnstreik bei Sparkassen
***
Reportagen und Geschichten aus Brandenburg

So entstanden Potsdams Plattenbausiedlungen Waldstadt und Schlaatz
Bauern ernten in Wildschwein-Sperrzone Kartoffeln 
Was lief da im Beetzer Bunker?
Nauenerin Julia Laura Wolf will Miss Brandenburg werden
***
Das Corona-Update

RKI weist halb Europa als Corona-Risikogebiet aus
Berliner können in Brandenburg übernachten – vorerst
Aufnahmestopp am CTK in Cottbus
Höchste Alarmstufe in Paris
***
Und was war sonst noch los?

Kabelbrand bremst die Ringbahn - Staatsschutz ermittelt
Attacke vor Hamburger Synagoge: Angreifer ist offenbar schizophren
Nobelpreis für die Entdecker des Hepatitis-C-Virus
Donald Trumps bizarre Bettflucht
***
Ratgeber

Wie Brandenburger von der Pflegereform profitieren könnten
***
Tipp des Tages

Jim Carrey und Alec Baldwin spielen Biden vs. Trump
Hat Ihnen diese Ausgabe gefallen?
Teilen Sie diesen Newsletter:
Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr empfangen wollen, können Sie ihn hier abbestellen.
Wenn Ihnen dieser Newsletter weitergeleitet wurde, können Sie ihn hier abonnieren.