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Schweinepest++SPD-Führung++Neue Risikogebiete

Liebe Leserinnen und Leser, im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) in Brandenburg müssen
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Liebe Leserinnen und Leser,
im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) in Brandenburg müssen Bund und Länder nach Ansicht des Vorsitzenden der Agrarministerkonferenz, Reinhold Jost (SPD), an einem Strang ziehen. „Es muss jedem klar sein, dass es sich hier um eine nationale Herausforderung allerersten Ranges handelt“, sagte er heute zum Auftakt eines Krisentreffens. Man könne es sich nicht erlauben, Streitereien über Zuständigkeiten oder Finanzierungen zu führen. Wichtig sei, dass Brandenburg, „eine Koordinierungsfunktion“ übernehme, betonte Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU). Dort beschloss der Landtag heute einstimmig die Forderung eines stabilen Zaunes an der gesamten Grenze zu Polen. 
Im Süden des Landes wurde heute bereits mit dem Bau begonnen. Dabei handele es sich um einen 1,50 Meter hohen, verzinkten Drahtzaun, der von Schwarzwild nicht durchbrochen werden könne, hieß es im Verbraucherschutzministerium. Der Landesbetrieb Forst wolle den Zaun mit 14 Mitarbeitern in gut einer Woche zunächst über 11 Kilometer von der sächsischen Grenze bis zur Autobahn A15 ziehen. Inzwischen sind 32 Fälle der Schweinepest bei Wildschweinen in Brandenburg bestätigt. Deutschland wird laut Klöckner frühestens dann wieder als ASP-frei gelten, wenn mindestens ein Jahr lang keine positiven Funde gemacht wurden. Erinnert Sie die die ganze Debatte um Föderalismus, Infektionszahlen und Grenzschließungen auch irgendwie an die Corona-Pandemie? Ein Impfstoff wird übrigens schon entwickelt - hier liegen die Forscher im Schweinefleisch-Hauptabnehmerland China vorn.
Apropos Corona - haben Sie schon Pläne für die Herbstferien? Seit gestern Abend zählen Regionen in 14 von 27 EU-Ländern als offizielle neue Risikogebiete. Darunter sind an Deutschland grenzende Regionen in Tschechien und Österreich, die französische Bretagne und Normandie sowie die Hauptstädte Dänemarks, Portugals und Irlands. Deutschlandweit wurden heute 2143 neue Corona-Fälle gemeldet - damit wurde die Schwelle von mehr als 2000 Neuinfektionen zum vierten Mal binnen eines Monats überschritten. Einige Landesregierungen haben bereits reagiert und strengere Regeln vor allem für Feiern in Aussicht gestellt. Für den Herbst und Winter rückt zudem eine bessere Lüftung in geschlossenen Räumen in den Blick. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) sagte, möglich seien auch Alkoholverbote im öffentlichen Raum der Hauptstadt. Lassen Sie sich Ihr Feierabendbier trotzdem schmecken - und bleiben Sie gesund!
Herzlichst
Ihre
Stellvertretende Chefredakteurin

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