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Streik im Nahverkehr++Landkreis verweigert Zaun++Klimastreik

Liebe Leserinnen, liebe Leser, während andernorts bereits seit dieser Woche im Öffentlichen Dienst ge
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
während andernorts bereits seit dieser Woche im Öffentlichen Dienst gestreikt wird, war Brandenburg bisher noch glimpflich davon gekommen - doch damit ist jetzt Schluss: Am kommenden Dienstag müssen sich Pendler und Reisende in der Region auf massive Einschränkungen im Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) gefasst machen. Der Verdi-Landesbezirk hat die Beschäftigten der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sowie von zwölf Brandenburgischen Verkehrsunternehmen zur Teilnahme an einem bundesweiten Warnstreik aufgerufen. Demnach soll in der Hauptstadt von drei Uhr morgens für neun Stunden bis zum Mittag der Dienst ruhen. In Brandenburg soll der Warnstreik sogar 24 Stunden, bis um drei Uhr des Folgetages dauern, wie die Gewerkschaft am Freitag mitteilte. Die Details hat mein Kollege Thorsten Keller hier für Sie zusammengefasst.
Falls Sie heute schon Probleme hatten, an Ihr Ziel zu kommen, könnte es an den Fahrraddemos von Fridays For Future gelegen haben - die Bewegung meldete sich heute mit Protestaktionen in mehreren Städten zurück. Am sechsten „globalen Klimastreik“ haben sich allein in Berlin mehrere tausend vor allem junge Menschen beteiligt - ausgerechnet am ersten kühlen Herbsttag in diesem Jahr. Als müssten diese streikenden jungen Leute richtig beweisen, dass sie keine Schönwetterbewegung sind. Es war dann auch fast schon eine Durchhalterede, die die prominenteste deutsche Vertreterin Luisa Neubau erhielt, meint mein Kollege Jan Sternberg.
Auch der Landkreis Märkisch Oderland streikt übrigens - zumindest, wenn es um den Zaun zum Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest geht. Landrat Gernot Schmidt begründet seine Ablehnung unter anderem mit der Angst um den Hochwasserschutz: Die einzige Möglichkeit, einen festen Zaun zu bauen, sei direkt auf oder hinter dem Deich an der Oder. „Da hat so ein Zaun aber nichts zu suchen“, sagt Schmidt. Bei einem künftigen Hochwasser könnte sich dort Treibgut verfangen. Außerdem könne der Deich beschädigt werden. Unser Landespolitik-Reporter Ansgar Nehls hat mit ihm gesprochen.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende - am besten machen Sie es sich drin gemütlich, denn die Wetteraussichten sind alles andere als rosig. Wie gut, dass unsere gedruckte Ausgabe morgen besonders dick ist, und dass schon heute das Staffelfinale der “Deutschland”-Trilogie erscheint - mehr dazu lesen Sie am Ende dieses Newsletters.
Herzlichst
Ihre
Maike Schultz
Stellvertretende Chefredakteurin

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MAZ-Chefredakteur Henry Lohmar mit der Jubiläumsausgabe.
MAZ-Chefredakteur Henry Lohmar mit der Jubiläumsausgabe.
96 Seiten gefüllt mit Geschichte: Das ist die Sonderbeilage “130 Jahre”, die der Wochenendausgabe der MAZ beiliegt. Denn nicht nur die Deutsche Einheit und das Land Brandenburg, sondern auch unsere Zeitung feiert in diesem Jahr ein rundes Jubiläum. Mehr dazu finden Sie morgen in Ihrem Briefkasten - oder gleich hier.
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