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20 Jahre "9/11"++Appell der Hausärzte++Taxi-Irrsinn in Potsdam

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
am 11. September 2001 war ich Jungredakteur bei der MAZ. Es war die Zeit, als Agenturmeldungen noch aus dem Nadeldrucker kamen (aus heutiger Sicht eine unglaubliche Papierverschwendung). In der Redaktion gab es damals Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Aufgabe darin bestand, die Meldungen abzuschneiden und nach Ressorts zu sortieren. Eilmeldungen sollten jeweils sofort in die betroffenen Abteilungen gebracht werden. Kurz vor 15 Uhr kam eine Mitarbeiterin mit der ersten von vielen Eilmeldungen des Tages in mein Büro: Ein Passagierflugzeug ist in den Nordturm des New Yorker World Trade Centers eingeschlagen. Von da an war die Welt eine andere.
Morgen sind die Terrorattacken auf die USA genau 20 Jahre her. Sie haben nicht nur die größte Supermacht in ihrem Innersten erschüttert, sondern auch eine neue Ära der Weltpolitik eingeleitet. Der von den Vereinigten Staaten angeführte Krieg gegen den Terror folgte einer guten Intention, aber er ist letztlich gescheitert, so bitter das ist. Jüngstes Beispiel ist der überstürzte und wenig ruhmreiche Abzug des Westens aus Afghanistan.
Wir haben anlässlich des Jahrestags geschaut, welche Verbindungen es zwischen Brandenburg und “9/11” gibt. Und sind fündig geworden. So hat Mohammed Atta, einer der Flugzeug-Entführer des 11. September und Pilot der Maschine, die in den Nordturm flog, in den 1990er Jahren für ein Neuruppiner Planungsbüro gearbeitet. Im Gespräch mit der MAZ erinnert sich sein damaliger Chef Jörg Lewin an einen tadellosen Mitarbeiter. “Er sprach fließend Deutsch, erledigte alle Aufgaben, die ihm aufgetragen wurden. Nur von Frauen ließ er sich ungern etwas sagen.”
Ebony Morczinek, die heute als Chefin eines großen Unternehmens in Potsdam lebt, arbeitete vor 20 Jahren im New Yorker World Trade Center. Allerdings hatte sie just an jenem 11. September - der auch noch ihr Geburstatg ist - den Zug ins Büro verpasst. Den Anschlag erlebte die damals 23-Jährige von der Manhattan Bridge aus durch das Zugfenster. Ihre Geschichte lesen Sie hier.
Ausführliche Analysen und Hintergründe rund um “9/11” gibt es übrigens morgen in einer Spezialausgabe unserer gedruckten Wochenendbeilage, dem “sonntag”. Der Gang zum Kiosk - oder zum Briefkasten - lohnt sich also.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende, wir lesen uns hier wieder am Montag. Bis dahin halten wir Sie wie gewohnt auf maz-online.de auf dem Laufenden.
Herzlichst, Ihr
MAZ-Chefredakteur
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Goldenes Handwerk meisterlich gefeiert.

Es war ein Fest mit vielen Emotionen: 61 Meisterinnen und 178 Meister ließen sich im Vulkan des Filmparks Babelsberg feiern. Die Handwerkskammer Potsdam hatte die aktuellen Jungmeister mit ihren Familien und Freunden eingeladen – zur ersten Meisterfeier nach zweieinhalb Jahre Corona-Pause. Alle Informationen finden Sie hier.
Meister des Handwerks 2021, Handwerkskammer Potsdam
Meister des Handwerks 2021, Handwerkskammer Potsdam
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Die wichtigsten Nachrichten im Überblick

Appell der Hausärzte: „Fast jeder Ungeimpfte, der noch kein Corona hatte, wird sich infizieren“
Brandenburg hat 385 infizierte Schüler
Land legt Corona-Impfzahlen für die Brandenburger Kreise vor: Geringste Impfquote im Süden
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Gedenken an den 11. September 2001

Was Attentäter Mohammed Atta mit Neuruppin zu tun hat
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Corona-Ratgeber und Service

Corona-Impfung für Schwangere: Stiko für generelle Empfehlung – auch für Stillende
Biontech kündigt Impfstoff für Kinder an – Spahn: „Ein Segen für die Welt“
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Und was war sonst noch los?

CDU-Wahlkampftief: Hans-Georg Maaßen macht Karin Prien für schlechte Umfragewerte verantworlich
Lauterbach gegen Koalition seiner SPD mit der Linken: „Bündnis hätte keine Zukunft“
Bilanz der großen Koalition: Vor allem Gutverdienende haben von Steuerreformen profitiert
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Tipp des Tages

Christopher Lehmpfuhls Sicht auf das Sanatorium Beelitz-Heilstätten
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