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Ausgangssperre über Ostern++Astrazeneca nur noch für Ältere++Gelockerte Kontaktbeschränkungen

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
ich hoffe, Sie haben über die Ostertage nicht all zu viele Termine zwischen 22 Uhr und fünf Uhr. Denn die müssen wohl jetzt abgesagt werden: Das Kabinett hat heute festgelegt, dass zwischen dem 1. und 5. April eine nächtliche Ausgangssperre verhängt wird, in all den Regionen, in denen die Notbremsen-Regelung greift. Und das könnte überall in Brandenburg der Fall sein - vielleicht mit Ausnahme der Uckermark.
Doch diese zeitlich sehr begrenzte Regel stellt die einzige Verschärfung der Corona-Verordnungen dar, die jetzt auf die Märkerinnen und Märker zukommt. Selbst in den Hochinzidenzgebieten gelten über Ostern gelockerte Kontaktbeschränkungen: So dürfen sich in der Zeit zwei Haushalte treffen, maximal fünf Personen, jedoch zählen Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren nicht.
Warum es zu dieser überraschenden Lockerung kam, darüber lässt sich spekulieren. Dass verschärfte Kontaktbeschränkungen über Ostern schwierig durchzusetzen sind und viele sich nicht daran halten mögen, könnte ein Grund sein. Dem Virus und all seinen Mutanten jedenfalls wird es so leichter gemacht.
Zu allem Überfluss ist heute auch noch unser schärfstes Schwert gegen die Pandemie stumpfer geworden. Nachdem Berlin und Brandenburg am Dienstag die Impfungen des Astrazeneca-Impfstoffs an unter 60-Jährige stoppten - Grund waren weitere Hirnvenenthrombosen-Fälle - änderte am Abend auch die Ständige Impfkommission (Stiko) ihre Meinung und empfiehlt von jetzt an das Vakzin nur noch an Über-60-Jährige. Wir erinnern uns: Noch vor wenigen Wochen wurde der Impfstoff nur an Unter-65-Jährige empfohlen. Der Akzeptanz des Astrazeneca-Stoffs wird diese Episode weite schaden. Und es gewinnt wiederum: Das Virus.
Mit dieser traurigen Erkenntnis möchte ich Sie aber nicht in den Abend entlassen. Denn es passieren auch schöne Dinge. So hat Brandenburg jetzt eine vierte Notstation - für Esel! Im Ludwigsfelder Ortsteil Löwenbruch hat Familie Ahlgrimm nicht mehr nur zwei eigene Zwergesel, sondern jetzt auch zwei Pflegetiere auf der Wiese stehen. “Geplant war das nicht”, berichtet Carl Ahlgrimm. Aber er und seine Frau erleben jetzt eine ganze Menge fröhlicher Esel-Momente, und lassen uns und Sie daran teilhaben.
Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Abend, bleiben Sie gesund!
Herzlichst,
Robin Williamson,
Chef vom Dienst Digital

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