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Brandenburg beschließt Lockerungen+++Zukunft der Impfzentren+++Tod im Gartenteich

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Liebe Leserinnen und Leser, 
 
Sie sehnen sich nach ein bisschen mehr Normalität? Nach dem Kneipenbesuch mit Freunden, dem Tennis-Match oder dem Einkaufsbummel? Dann habe ich gute Nachrichten für Sie: Brandenburg lockert die Regeln. Ein frisch gezapftes Pils im Biergarten, ein Konzertbesuch unter freiem Himmel, Gewichte stemmen im Fitnesscenter – alles bald wieder möglich. Zumindest theoretisch. Praktisch gibt es da vor allem eine Hürde: die 100er-Inzidenz. Die Städte und Landkreise, in denen sich noch immer mehr als 100 Menschen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen mit dem Coronavirus infizieren, bleiben im harten Lockdown. 
In Brandenburg sind das aktuell vier Kommunen – darunter auch die Landeshauptstadt Potsdam. Während die Inzidenz in den meisten Regionen sinkt und sinkt, bleiben die Neuinfektionen in Potsdam auf konstant hohem Niveau. Vor allem unter Kindern grassiert das Virus, oft stecken sie ihre ganze Familie an – eine Infektionskette, die das Krisenteam um Amtsärztin Kristina Böhm nun mit einem neuen Test-Konzept brechen will. Eins deutet sich allerdings an: Mit dem frisch Gezapftem im Biergarten wird es in Potsdam am Pfingstwochenende wohl nichts. 
Doch nun zurück zu den erfreulicheren Themen: Mit den heute beschlossenen Lockerungen kehrt Brandenburg – zumindest in Teilen und in Schritten - zurück zu einem Stück mehr Normalität. Zwar müssen Sie für den Cappuccino im Straßencafé oder den Besuch des Open-Air-Konzerts einen negativen Corona-Test vorlegen (es sei denn Sie sind bereits vollständig geimpft), zwar gelten weiterhin zahlreiche Auflagen, aber immerhin: Es ist ein Anfang. Und damit Sie auch wissen, was ab wann ganz genau wieder erlaubt ist, finden Sie hier alle Lockerungen im Überblick
Apropos Überblick: Den konnte man im Wirrwarr der Nachrichten im Vorfeld des gestrigen Impfgipfels schon mal verlieren. Damit Sie ihn schnell wieder bekommen, hier die Ergebnisse in Kürze. Erstens: Die vorzeitige Impf-Freigabe für alle ist vorerst vom Tisch, Brandenburg hält nun doch an der Impfpriorisierung fest. Zweitens: Die Impfzentren im Land bleiben vorerst weiter bestehen. Drittens: Ab Juni sollen auch die Betriebsärzte impfen. Das Ziel: Impfen, so viel und so schnell wie möglich. Hoffen wir, dass es gelingt.
Liebe Leserinnen und Leser, ich hoffe, Sie können sich angesichts der heutigen Nachrichten zumindest ein wenig auf bessere Zeiten freuen – und auf den ersten Schritt zurück in die Normalität, ob nun im Fitnesscenter oder beim Open-Air-Konzert. Unser nächstes MAZ-Update haben Sie morgen wieder im Postfach.
Herzlichst,
Ihre
Anna Sprockhoff
stellvertretende Chefredakteurin und Leiterin der Lokalredaktion Potsdam
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