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Briefwahl-Boom++Milliarde für Tesla++Filmpark Babelsberg steht zum Verkauf

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Liebe Leserinnen und Leser,
wie sieht ein typischer Wahlsonntag bei Ihnen aus? Ausschlafen, fix ins Wahllokal und hinterher Sonntagsbrötchen beim Bäcker holen? Abends dann (je nach erster Hochrechnung mehr oder weniger) entspannt vor dem Fernseher - und natürlich vor maz-online.de - sitzen und die Auszählung verfolgen?
Vermutlich war es so oder ähnlich bei den vergangenen Bundestagswahlen. In diesem Jahr allerdings dürfen es vielerorts auch Aufbackbrötchen sein, denn den Weg ins Wahllokal sparen sich so viele Märker wie noch nie.
325.000 Wählerinnen und Wähler haben für die Bundestagswahl am 26. September bereits Briefwahlunterlagen beantragt, wie Landeswahlleiter Bruno Küpper heute mitteilte. Das entspricht dem Gesamtanteil der Briefwähler von vor vier Jahren. Zum Vergleich: Drei Wochen vor der Bundestagswahl 2017 waren lediglich 140.000 Anträge eingegangen.
Die Folge: Es könnte ein lange dauern, bis die letzte Stimme ausgezählt ist. Landeswahlleiter Küpper geht davon aus, dass jeder zweite Wähler seine Stimme per Briefwahl abgeben wird.
Übrigens hat der Briefwahl-Boom noch eine weitere Folge. Wenn in einem Wahllokal weniger als 50 Wählerinnen und Wähler ihre Stimmen abgeben, dürfen diese nicht vor Ort ausgezählt werden. Der Grund: Das Wahlgeheimnis soll gewahrt bleiben. In einem solchen Fall werden die Wahlzettel aus zwei Urnen zusammen ausgezählt. So werden am Wahlabend wohl einige Stimmbehälter in Nachbarorte kutschiert. Das bedeutet nicht nur aufwendige Logistik, sondern auch einen größeren Zeitaufwand.
Vielleicht versorgen Sie sich nicht nur mit Sonntagsbrötchen, sondern auch gleich mit einem Mitternachtssnack.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend!
Ihre
Stephanie Philipp
Leiterin Audience & Content Development
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