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Ex-HOT-Intendant Teil der Aktion #allesaufdentisch++Rabiater Maskenverweigerer++Bond-Film startet

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
erinnern Sie sich noch an #allesdichtmachen? Diese umstrittene Aktion, bei der im April zahlreiche prominente Film- und Fernsehschauspieler - überwiegend ironisch formulierte -  Kritik an der Corona-Politik der Bundesregierung geäußert hatten? Dann stelle ich Ihnen heute #allesaufdentisch vor, denn unter diesem Hashtag haben die Initiatoren heute eine neue, coronaskeptische Aktion gestartet.
Mit dabei ist neben “Babylon Berlin”-Star Volker Bruch, der in einem Dorf in Brandenburg lebt, auch der ehemalige Intendant des Potsdamer Hans-Otto-Theaters, Uwe Eric Laufenberg. In Videoclips unter dem Schlagwort #allesaufdentisch sprechen die Zwei sowie andere Künstler und Schauspieler wie etwa Wotan Wilke-Möhring mit Wissenschaftlern über medizinische und gesellschaftliche Aspekte der Pandemie, kritisieren unter anderem die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung und die Berichterstattung darüber in den Medien. Warum? Auf diese Frage erklärte Ex-HOT-Intendant meinem Kollegen Mathias Richter: “Unser Wissen über die Pandemie hat sich in den vergangenen anderthalb Jahren ständig geändert, da fand ich es wichtig, darüber zu reden, was wir eigentlich unter Wahrheit verstehen.“
Völlig anderes Thema, aber mindestens genauso umstritten: das Gendern. Im Landtag waren Gendersternchen, die Gender-Doppelpunkte oder das große Binnen-I wie in „LehrerInnen“ heute Gegenstand einer hitzigen Debatte, angestoßen von der AfD, die das Gendern an Schulen in Brandenburg gerne verbieten möchte. So viel sei an dieser Stelle verraten: Der Antrag der AfD scheiterte krachend. Heiß diskutiert wurde er dennoch.
Was der Tag sonst noch gebracht hat? Die Stadt Brandenburg an der Havel hat einen handfesten Vergabeskandal, Experten vermuten sogar, dass er der größte seit der Wiedervereinigung ist - unter Verdacht: der Feuerwehrchef. Zum Knochenfund im Wald zwischen Bernöwe und Schmachtenhagen (Landkreis Oberhavel) hat die Polizei neue Erkenntnisse. Und auf Raser, Falschparker und Auto-Poser kommen saftige Geldbußen zu, denn im Bundesrat stehen erhebliche Verschärfungen der Straßenverkehrsordnung auf der Tagesordnung. Nicht genug, findet die Brandenburger Fahrradlobby - und fordert drastischere Maßnahmen. Zum Beispiel Tempo 30 in allen Innenstädten.
Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wünsche ich nun einen angenehmen Feierabend.
Herzliche Grüße
Anna Sprockhoff
stellvertretende Chefredakteurin
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