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Grundschulen ab 31. Mai in Präsenzunterricht++Weitere Lockerungen geplant++Ruf nach Sanktionen für Belarus

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
ich hoffe, Sie konnten die Pfingsttage auch trotz des wechselhaften Wetters richtig auskosten. Dank der Lockerungen war es erstmals seit Monaten wieder möglich, sich in trauter (nicht zu großer) Runde etwa im Biergarten zu treffen und dort Getränke und Speisen zu sich zu nehmen. Ich hätte der Gastro-Branche an diesem Wochenende deutlich höhere Temperaturen und mehr Sonnenstunden gewünscht, aber die Märkerinnen und Märker sind ja nicht aus Zucker: Viele nutzten dennoch die Chance, machten es sich auf den Holzgarnituren ihrer Region bequem und ließen sich bewirten.
Der Lockerungs-Reigen geht übrigens weiter: Das Brandenburger Kabinett tagte heute, um ein neues Öffnungspaket für Schulen festzuzurren. So kehren ab kommenden Montag die Grundschüler wieder vollständig in den Präsenzunterricht zurück - das Wechselmodell entfällt daraufhin. Voraussetzung dafür ist, dass die Inzidenz in der jeweiligen Region an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter 50 liegt. Eine Woche später, also ab dem 7. Juni, sollen auch die Schüler von weiterführenden Schulen folgen.
Diese Entscheidung sehen Schüler und Lehrer kritisch - und auch meine Kollegin Gesa Steeger hält den Schritt für verfrüht. Denn mit dem ewigen Hin und Her müsse endlich Schluss sein, und da noch kein Brandenburger Schulkind geimpft ist, sei diese Regelung zu unsicher, schreibt sie in ihrem Kommentar.
Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) gab in der heutigen Pressekonferenz auch einen kleinen Ausblick auf das, was die Brandenburgerinnen und Brandenburger in den nächsten Wochen erwarten könnte: So könnten schon Anfang Juni die Freibäder wieder öffnen, auch Innengastronomie könnte bald wieder - unter strengen Auflagen - möglich sein. Die Terminbuchungen für den Einzelhandel könnten bald wegfallen und auch Kulturveranstaltungen wieder in geschlossenen Räumen stattfinden, mit bis zu 200 Gästen. All das wird in der nächsten Kabinettssitzung am 1. Juni diskutiert - und vielleicht sogar beschlossen.
Von Brandenburger Nachrichten zum internationalen Geschehen: Nachdem eine Ryanair-Maschine vom belarussischen Militär zur Landung in Minsk gezwungen wurde, um einen regierungskritischen Journalisten festzunehmen, werden die Rufe nach harschen Sanktionen für das belarussische Regime und Russland lauter. Doch die ostdeutschen Ministerpräsidenten halten sich traditionell mit Kritik an Putin und Lukaschenko zurück - das ist fatal, kommentiert mein Kollege Thorsten Keller.
Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Abend! Bleiben Sie gesund!
Ihr
Robin Williamson
Chef vom Dienst (Digital)
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