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Impfstart am 27.12.++Hilfe von Berlin++Gottesdienste

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
bei diesen Zahlen kann einem Normalverdiener schon schwindelig werden: 15,5 Milliarden Euro (eine Zahl mit acht Nullen!) ist das Volumen des Brandenburger Haushalts für 2021. Heute hat der Landtag dieses Zahlenwerk (“nichts für schwache Nerven”, wie Finanzministerin Katrin Lange schnippisch anmerkte) mit den Stimmen von SPD, CDU und Grünen abgesegnet. Beschlossen wurde auch, dass das Land mehr als 2,7 Milliarden Euro neue Kredite aufnimmt.
Es ist Zufall, dass die letzte Landtagssitzung des Corona-Jahres 2020 und der Beschluss über die Rekord-Neuverschuldung einhergehen mit einem neuen Höchstwert bei den Corona-Infektionen: 1217 neue Fälle in 24 Stunden meldete das märkische Gesundheitsministerium am Morgen, zum zweiten Mal überhaupt eine vierstellige Zahl. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt für ganz Brandenburg bei 241 (deutschlandweit 179), Ausreißer nach oben ist der an Sachsen angrenzende Kreis Oberspreewald-Lausitz mit 539.
Die prägnanteste Corona-Meldung des Tages ist aber eine andere: Brandenburg bittet wegen des drohenden Engpasses in Krankenhäusern andere Bundesländer um Hilfe, will Patienten nach Berlin und Sachsen-Anhalt verlegen. Einige Landräte im Südosten des Landes seien “kurz davor, den Katastrophenfall auszurufen”, erklärte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) - selbst Internistin und der Panikmache unverdächtig.
Ihre Berliner Amtskollegin Dilek Kalayci erklärte sich schnell zur Hilfe bereit: „Wir haben in Berlin rund 2300 Betten auf Normalstationen frei. Selbstverständlich werden wir diese Menschen versorgen.“ 51 Patienten aus Brandenburg werden nun in der Hauptstadt versorgt. Dabei handelt es aber nicht um Intensivpatienten, betonte die Gesundheitssenatorin. Das ist nachvollziehbar, denn der Anteil von Covid-19-Patienten auf den Berliner Intensivstation bleibt mit 29,8 Prozent im kritischen Bereich. 
Kalaycis Behörde bereitet sich unterdessen darauf vor, die ersten Einladungen zum Impfen rauszuschicken. Es geht dabei zunächst um Menschen über 80. Die Daten würden über das Melderegister zur Verfügung gestellt, hieß es. In dem Einladungsschreiben wird auch erklärt, wie die Menschen ihren Impftermin buchen können - das geht sowohl am Telefon als auch online. Die Impfungen werden, wenn es mit der europaweiten Zulassung des Biontech-Vakzins am 21. Dezember klappt, am 27. Dezember beginnen.
Bleiben Sie gesund - und heiter!
Herzlich, Ihr
Thorsten Keller
Chef vom Dienst Digital
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