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Lockdown beschlossen++Weihnachtsgans in Gefahr++Neue Diebes-Masche

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
das Brandenburger Kabinett hat heute wie angekündigt einen harten Lockdown beschlossen - mit Ausgangssperren, einem Alkoholverbot in der Öffentlichkeit und Ladenschließungen. Offen bleiben dürfen zum Beispiel Supermärkte, Drogerien und Apotheken, aber auch Buchhandlungen. Eine Liste aller Geschäfte, in denen sie auch ab Mittwoch weiter einkaufen können, haben wir hier für Sie zusammengestellt. Wann in Brandenburg welche Ausgangsbeschränkungen gelten und für wen, erklärt Ihnen mein Kollege Torsten Gellner.
Für die meisten Schüler in Brandenburg ist die Anwesenheitspflicht in den Schulen schon seit heute zum Schutz vor dem Coronavirus ausgesetzt. Sie sollen wenn möglich zuhause lernen, um Kontakte zu vermeiden, ausgenommen sind Abschlussklassen und Förderschulen. Der Brandenburger Landeselternrat kritisierte die kurzfristige Regelung: „Auf der einen Seite war es richtig, dass man so schnell wie möglich gehandelt hat“, sagte der Vorsitzende René Mertens. Er sprach aber von einem „Schnellschuss“: „Wenn es für den aufmerksamen Beobachter sowieso klar war, dass der Tag X irgendwann kommt, hätte man ja schon etwas vorbereiten können.“
Der harte Corona-Lockdown trifft auch Grundschulen und Kitas. Für zahlreiche Eltern in Potsdam kam die Ankündigung der Landesregierung überraschend, unsere Lokalreporter spürten am Vormittag viel Verunsicherung, was nun tatsächlich gilt. „Es wird unklar kommuniziert. Die einen sagen, die Kitas machen zu, die anderen sprechen von Notbetreuung“, ärgerte sich ein Vater. Tatsächlich bleiben die Kitas offen - Eltern sind aber angehalten, ihre Kinder nach Möglichkeit zu Hause zu betreuen.
Übrigens: Auch der kleine Grenzverkehr nach Polen wird - ebenso wie zuvor schon der zwischen Bayern und Österreich - eingeschränkt. Auch kurze Einkaufsbesuche würden für Brandenburger eine Quarantäne nach sich ziehen, sagte Innenminister Michael Stübgen (CDU). Es gibt aber weiter Ausnahmen, etwa für Pendler oder Schüler. Bisher war eine Quarantäne von zehn Tagen nicht nötig, wenn man sich weniger als 24 Stunden in einem als Risikogebiet deklarierten Nachbarland aufhält.
Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend - bleiben Sie gesund!
Herzlich, Ihre
Maike Schultz
Stellvertretende Chefredakteurin
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