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Schulmassaker in den USA ++ Große Sorgen am BER ++ Uwe Telkamp liest und rasiert

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Liebe Leserinnen, liebe Leser;
heute haben wir, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Märkischen Verlags- und Druck-GmbH, Grund zum Feiern. Unsere Chefs haben uns eingeladen! Nachdem der Mistkerl Covid Ende 2021 unsere Weihnachtsfeier sabotiert hatte, steigt nun ein Frühlingsfest. Ein Gesprächsthema auf der Mitarbeiter-Party dürften die lustigen Darbietungen im blau-weißen Hauptstadtzirkus sein, aber der Reihe nach.
Montagabend: Hertha BSC hat die Relegation überstanden. Dienstag: Finanzvorstand weg, Präsident nach anfänglichem Dementi auch weg. Mittwoch: Ex-Präsi Werner Gegenbauer macht Club-Investor Lars Windhorst zur Sau. Originalton Gegenbauer: „Er hat in den vergangenen Wochen, mitten im Abstiegskampf, den Verein angezündet. Windhorst hat eine Spaltung zu verantworten, die den Club und alle Abteilungen schwer verunsichert hat.“ Das ist mal eine verbale Blutgrätsche!
Dass auch in der literarischen Welt manchmal Blut fließt, nicht nur im metaphorischen Sinn, hat der Autor Rainald Goetz eindrucksvoll vorgeführt. Beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt ritzte er sich 1983 mit einer Rasierklinge die Stirn, der ORF übertrug live. „Ihr könnt’s mein Hirn haben”, deklamierte Goetz, damals noch ein junger Wilder, “ich schneide ein Loch in meinen Kopf“.
Ob diese ikonische Szene auch Uwe Tellkamp inspiriert hat? Der Bestseller-Autor mit der reaktionären Weltsicht präsentierte gestern Abend in Potsdam seinen neuen Roman "Der Schlaf in den Uhren”, und untermalte eine Sequenz der Lesung, in dem er sich vor Publikum live einseifte und nassrasierte. Die Grönemeyer-Frage “Was soll das?” konnten die Zuschauer leider nicht stellen, Fragen des Publikums hatte Tellkamp nicht zugelassen. Auch eine Interview-Anfrage der MAZ beschied der Autor abschlägig, vielleicht auf Anraten seines Verlags (Suhrkamp), nachdem er sich zuletzt in der “Süddeutschen” um Kopf und Kragen geredet hatte.
Morgen am Herrentag bleibt die Newsletter-Küche kalt. Das nächste MAZ-Update lesen Sie am Freitag, 27. Mai.
Genießen Sie den freien Donnerstag!
Herzlichst, Thorsten Keller, Chef vom Dienst Digital
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