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Schulstart in Etappen++Impf-Hotline mit Fehlstart

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Liebe Leserinnen und Leser,
willkommen zur ersten Ausgabe unseres Newsletters im Jahr 2021! Zunächst wünsche ich Ihnen ein angenehmes, abwechslungsreiches und vor allem gesundes neues Jahr. Die Corona-Pandemie wird uns noch eine ganze Weile beschäftigen, aber ich versichere Ihnen: Es wird auch andere, schönere Themen geben.
Zunächst jedoch, auch heute wieder: das C-Wort. Morgen werden die Ministerpräsidenten der Länder mit der Bundeskanzlerin über den Corona-Lockdown sprechen. Längst zeichnet sich eine Verlängerung ab, zunächst bis zum 31. Januar (mehr lässt das Infektionsschutzgesetz ohnehin nicht zu).
So notwendig der Lockdown aus gesundheitspolitischer Sicht ist: Für viele Menschen ist er mit massiven Belastungen verbunden. Berufstätige Eltern von schulpflichtigen Kindern etwa sind schon im Frühjahr häufig an ihre Grenzen gestoßen, jetzt droht eine Wiederholung.
Die Kultusminister der Länder haben heute beraten und einen Drei-Stufen-Plan zur Wiedereröffnung der Schulen vorgelegt. Demnach sollen zuerst die Grundschüler der Klassenstufen 1 bis 6 wieder zur Schule gehen dürfen, in Stufe zwei soll es dann ergänzenden Wechselunterricht an den allgemeinbildenden und beruflichen weiterführenden Schulen ab Jahrgangsstufe 7 geben. Erst eine dritte Stufe sieht die vollständige Rückkehr in den Regelbetrieb an allen Schulen vor. Voraussetzung wäre allerdings eine deutliche Senkung der Infektionszahlen, und die ist derzeit noch nicht in Sicht.
Heute war der erste Tag, an dem Brandenburgerinnen und Brandenburger telefonisch einen Termin für eine Impfung vereinbaren konnten. Doch der Start der Hotline verlief alles andere als reibungslos. Impfberechtigte berichten gegenüber der MAZ von massiven Schwierigkeiten, an einen Termin zu kommen. Auch nach Stunden sei kein Durchkommen, so einer der Gesprächspartner. Auch ein Test-Anruf der MAZ blieb ohne Erfolg. Am Nachmittag räumte die Kassenärztliche Vereinigung dann ein, dass man vom Aufkommen der Anrufe “überrascht” worden sei.
Das überrascht mich wiederum. Dass die Impfwilligen möglichst schnell einen Termin haben wollen, war doch zu erwarten. Und dass der eine oder die andere sich mit einer Frage an die Hotline wenden würde, hätte man ebenfalls vermuten können. Hier sollte dringend nachgebessert werden.
Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend.
Mit besten Grüßen
Ihr
Henry Lohmar
MAZ-Chefredakteur
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