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Spahn will Impfpriorisierung aufheben++Elon Musk in Grünheide++Stichtag für Einschulungen bleibt

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
es kommt, was sich bereits angedeutet hatte: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Aufhebung der Impfpriorisierung ab dem 7. Juni angekündigt. Darauf habe man sich in einer Runde mit den Gesundheitsministern der Länder geeinigt, sagte er heute Abend.
Das heißt: Bald können sich alle Menschen ab 16 Jahren deutschlandweit in Impfzentren und Arztpraxen gegen Corona impfen lassen. Und auch Betriebsärzte sollen wie geplant ins Impfgeschehen einsteigen. Die Brandenburger Unternehmen stehen bereit, wie mein Kollege Ulrich Wangemann zusammengetragen hat
Bis es soweit ist - also noch drei Wochen lang - bleibt es bei der bisher geltenden Priorisierung. Demnach können sich Angehörige aller drei Prioritätsgruppen impfen lassen - zuletzt waren unter anderem über 60-Jährige und Mitarbeiter des Einzelhandels dazugekommen.
Während sich beim Impfen - je nach Größenordnung der Impfstofflieferungen - nun möglicherweise endlich Entspannung andeutet, geht es an anderer Stelle immer noch nicht voran: Die geplante Änderung des Einschulung-Stichtags an Brandenburger Schulen verzögert sich erneut.
Derzeit werden alle Brandenburger Kinder schulpflichtig, die bis zum 30. September sechs Jahre alt werden. Auch ein Teil der Fünfjährigen muss somit jedes Jahr eingeschult werden. Das soll sich künftig ändern, der Stichtag auf den 30. Juni vorverlegt werden. Ein erster Versuch, dies bereits zum nächsten Schuljahr umzusetzen, wurde im Herbst 2020 auf das Schuljahr 2022/23 verschoben. Nun ist auch dieser Termin geplatzt.
Das Problem: Mit der Änderung des Stichtages müssten für einen Jahrgang deutlich mehr Kinder länger in der Kita bleiben. Da das letzt Kita-Jahr vor der Einschulung in Brandenburg beitragsfrei ist, verursacht das höhere Ausgaben für das Land. Und da die Haushaltsberatungen aktuell noch laufen, wird kurzerhand das Projekt, das übrigens in das Regierungsprogramm aufgenommen wurde, erneut verschoben - dieses Mal auf unbestimmte Zeit. Dabei wäre eine Änderung überfällig, kommentiert mein Kollege Torsten Gellner.
Somit wird vielen Eltern zunächst weiter nur übrig bleiben, für ihre Kinder von der Möglichkeit der Rückstellung Gebrauch zu machen. Zuletzt lag der Anteil der zurückgestellten Erstklässler bei mehr als 17 Prozent.
Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Abend!
Ihre
Stephanie Philipp
Leiterin Audience & Content Development
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