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Verärgerte Landräte++EU lässt Impfstoff Moderna zu++Tipps von der Paartherapeutin

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
bereits kurz nach dem Bund-Länder-Beschluss zur Verschärfung des Lockdowns steht dessen bundesweit einheitliche Umsetzung infrage. Umstritten ist vor allem die vereinbarte Einschränkung des Bewegungsradius auf 15 Kilometer in Corona-Hotspots. Auch bei der Verlängerung der weitgehenden Schließung von Schulen und Kitas deutet sich ein unterschiedliches Vorgehen an.
Die Brandenburger Landesregierung will am Donnerstag die Regeln für Schulen festlegen. Dabei geht es vor allem um die Frage, wann diese wieder für den Präsenzunterricht geöffnet werden sollen. Abgesehen von den Abschlussklassen und den Förderschulen müssen seit dem 4. Januar alle Kinder und Jugendlichen zuhause lernen. Diese Regelung solle vorerst auch bestehen bleiben, hatte Regierungssprecher Florian Engels angekündigt.
Über die weiteren Inhalte der neuen Eindämmungsverordnung will das Kabinett erst am Freitag entscheiden. Denn zuvor sind noch Abstimmungen mit den Landkreisen und kreisfreien Städten notwendig. Viele Landräte sind verärgert über den holprigen Impfstart in Brandenburg - und das zu Recht, wie MAZ-Chefredakteur Henry Lohmar in seinem Kommentar schreibt. Tatsächlich sind auch jenseits der heute anhaltenden Probleme mit der Termin-Hotline noch viele Fragen offen, mit denen meine Kollegin Gesa Steeger heute das Gesundheitsministerium konfrontiert hat.
Aber auch die umstrittene 15-Kilometer-Regel sorgt für Redebedarf. Was ist hier eigentlich die Bemessungsgrundlage - und wer soll das kontrollieren? Mein Kollege Igor Göldner hat die drängendsten Fragen für Sie zusammengefasst. Für Potsdamer haben wir hier einmal beispielhaft gezeigt, wo sie demnach noch hin dürften - und in Oberhavel Menschen befragt, was Sie von der Maßnahme halten. Was meinen Sie, liebe Newsletter-Abonennten: Geht dieser Eingriff in die Bewegungsfreiheit Ihnen zu weit oder sogar nicht weit genug? Schreiben Sie uns Ihre Meinung in einer E-Mail mit dem Betreff „15 Kilometer“ an leserbriefe@maz-online.de.
Übrigens gibt es trotz all dem Impfchaos auch eine gute Nachricht: In der Europäischen Union ist heute ein zweiter Impfstoff gegen das Coronavirus zugelassen worden. Genau wie das Vakzin von Biontech/Pfizer ist das Präparat von Moderna ein Boten-RNA-Impfstoff. Die wichtigsten Fragen dazu beantworten wir weiter unten in der Ratgeber-Rubrik
Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend - bleiben Sie gesund!
Herzliche Grüße, Ihre
Maike Schultz
Stellvertretende Chefredakteurin
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