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Waldbrände in Brandenburg ++Schadenersatz für Imker++Schlappe für Macron

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Liebe Leserinnen, liebe Leser;
nach der Hitzewelle der vergangenen Tage ist die Abkühlung - von knapp 40 Grad am Sonntag, dem bis dato heißesten Tag des Jahres, auf unter 20 Grad heute Mittag - eine Wohltat. Viel wichtiger für Brandenburg: Es hat seit den Morgenstunden ergiebig geregnet. Die Waldbrände im Umkreis von Treuenbrietzen (Potsdam-Mittelmark) konnten bis auf wenige Glutnester gelöscht werden, die Evakuierungen wurden aufgehoben. 620 Menschen durften zurück in ihre Häuser in den Stadtteilen Frohnsdorf, Klausdorf und Tiefenbrunn. „Wir danken allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr äußerst kooperatives und diszipliniertes Verhalten“, schrieb die Stadt auf ihrer Internetseite. „Bitte kehren Sie genau so umsichtig in Ihre Häuser zurück.“ Gerhard Wagner ist einer der Treuenbrietzener, die zum zweiten Mal in fünf Jahren ihr Haus verlassen mussten. Meine Kollegin Lena Köpsell hat seine Geschichte aufgeschrieben.
Die Lage mit zwei zeitgleichen Riesen-Waldbränden in einem Landkreis - insgesamt standen etwa 400 Hektar in Flammen - sei extrem gefährlich und hochdramatisch gewesen, sagte Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) am Montag. Eine Feuerwalze konnte erst 200 Meter vor den ersten Wohnhäusern von Beelitz gestoppt werden. Auch dort mussten einige Straßenzüge vorsichtshalber evakuiert werden.
Doch warum trifft es immer wieder Brandenburg? Mein Kollege Ulrich Wangemann hat sich auf die Suche nach Ursachen begeben und mit Anwohnern, Wissenschaftlern und Forstwirten gesprochen. Seinen ausführlichen Report aus dem Land auf dem Pulverfass lesen Sie hier.
Während ein Waldbrand für Feuerwehr und THW, Meteorologen und Journalisten nicht planbar ist, ist es hochsommerliches Badewetter durchaus. Und da hat sich Berlin am Wochenende wieder mal als Bananenbundesland blamiert, das selbst elementare Dienstleistungen nicht ordentlich zu organisieren vermag. Die Berliner Bäderbetriebe hatten vor dem Wochenende dazu geraten, Tickets im Online-Shop vorab zu buchen, um auch garantiert ins Freibad der Wahl zu kommen, ohne lange Wartezeit an der Kasse. Im Prinzip eine gute Idee. Doch dann ging am Samstag der Server in die Grätsche, der Online-Shop war ganztägig down.
Das ist ein Verdruss für die Betroffenen, aber warum soll es Badegästen in der Hauptstadt besser gehen als Menschen, die dort einen Wohnsitz anmelden, einen Reisepass beantragen oder die Geburt eines Kindes registrieren lassen möchten?
Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Abend!
Herzlichst, Thorsten Keller, Chef vom Dienst Digital
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