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Weitere Details zur Berliner Amokfahrt ++ Easyjet streicht Flüge am BER ++ MAZ-Redakteur für Nannen-Preis nominiert

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
einen Tag nach der Amokfahrt in Berlin nahe dem Breitscheidplatz, bei der eine Lehrerin aus Hessen getötet worden ist, werden nach und nach weitere Details bekannt: Sechs Menschen befinden sich nach wie vor in Lebensgefahr, darunter auch ein begleitender Lehrer der besonders betroffenen Schülergruppe aus Bad Arolsen. Unter den Opfern befindet sich auch eine Brandenburgerin. Sie wurde leicht verletzt.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Tatverdächtigen einen vollendeten Mord sowie 31 Fälle von versuchtem Mord vor, dazu noch einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr. Ob der Täter jedoch dafür jemals in ein normales Gefängnis kommt, bleibt fraglich: Offenbar liegt eine “psychische Beeinträchtigung” vor, der 29-Jährige sei in eine Psychiatrie eingewiesen worden. Vieles deute auf eine paranoide Schizophrenie hin, für einen Terrorakt gebe es keine Anhaltspunkte, heißt es von der Staatsanwaltschaft. Dass er jedoch mit voller Absicht in die Menschenmenge raste, gilt als gesichert. Doch weshalb er das tat - auf diese Frage gab es heute noch keine Antwort.
Themenwechsel. Ausgerechnet während der Hauptreisezeit streicht die britische Fluggesellschaft Easyjet europaweit massiv Flüge. Noch bis zum 31. August sollen vom und zum BER täglich (!) etwa zwölf Flüge ausfallen. Gründe dafür sollen der hohe Krankenstand und das laut Easyjet “anhaltend schwierige operative Umfeld” sein. Und als ob das noch nicht genug Grund für Reisefrust ist: Verdi hat die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter zum Streik am Freitag (also morgen) zwischen 5 und 10 Uhr aufgerufen. Kundinnen und Kunden, die bereits gebucht haben, sollen die Möglichkeit bekommen, ihren Flug umzubuchen oder ihr Geld zurückzubekommen. Welche Rechte Reisende noch haben, hat mein Kollege Torsten Gellner zusammengefasst.
Schließen möchte ich diesen Newsletter mit einer guten Nachricht: MAZ-Redakteur Hermann M. Schröder ist für seine hartnäckige Berichterstattung zum Bad Belziger Stadtwerke-Skandal für den diesjährigen Nannen-Preis nominiert worden. In dem Kurort soll der frühere Geschäftsführer Hüseyin Evelek das kommunale Unternehmen mit waghalsigen Warentermingeschäften gegen die Wand gefahren und damit die Stadt in eine tiefe Krise gestürzt haben. Der Nannen-Preis gehört zu den renommiertesten Journalisten-Preisen Deutschlands und wird alljährlich in Hamburg vergeben. Herzlichen Glückwunsch, Hermann!
Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Abend.
Herzliche Grüße,
Robin Williamson
Chef vom Dienst (Digital)
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